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Ein Alarmsystem ist eine Kombination einer Alarmzentrale mit Sensoren und Alarmgebern. Durch Gefahrenmelder wird gegen Gas oder Feuer abgesichert und durch Alarmmelder gegen unerlaubtes Betreten. Gefahrenmelder sind im Gegensatz zu Alarmmeldern in der Regel 24 Stunden aktiv. Alarmmelder werden vom Anwender bei Bedarf aktiviert. Dieses Aktivieren nennt sich Scharfschaltung. Sind die Alarmmelder scharfgeschaltet, wird das Gebäude abgesichert. Die Scharfschaltung kann, je nach Programmierung, für das gesamte System oder nur für einen Teilbereich (einzelne Räume oder ein Stockwerk) durchgeführt werden. Wenn der Anwender die gesicherte Zone betritt, so muss das System unscharf geschaltet werden.
Es gibt verschiedene Arten von Alarmmelder für die Einbruchsmeldung. Bewegungsmelder, Kontaktmelder und Glasbruchsensoren sind darunter die wichtigsten.
Bewegungsmelder werden auch PIR oder Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder genannt. Sie dienen der Überwachung von Räumen und Gängen usw. Innerhalb ihres begrenzten Erfassungsbereiches werden Bewegungen warmer Objekte wie Menschen, Tiere oder Autos erkannt und gemeldet. Dies geschieht unabhängig der Lichtverhältnisse. Für den Einsatz im Aussenbereich eignen sich Bewegungsmelder nicht, da Tiere oder Wettereinflüsse ebenfalls einen Alarm auslösen können.
Mit Kontaktsensoren werden Türen und Fenster auf Öffnung überwacht. Sie bestehen aus einem Kontakt und einem Magnet. Bewegt sich der Magnet mehr als ca. 1 cm vom Kontakt weg, wird ein Alarm ausgelöst. Durch Kontaktsensoren wird eine Aussenhautsicherung gebildet, so werden bewohnte Räume abgesichert und sind trotzdem begehbar. Der Einsatz von Kontaktmeldern empfiehlt sich ebenfalls in unübersichtlichen Räumen mit grossen Gegenständen, da Eindringlinge sich der Erfassung durch einen Bewegungsmelder entziehen könnten.
Glasbruchsensoren werden entweder im Raum installiert und reagieren auf das Geräusch von zerbrechendem Glas oder sie werden direkt auf der Fensterscheibe installiert und reagieren auf Erschütterungen derselben. Glasbruchsensoren können auch als Teil einer Aussenhautsicherung eingesetzt werden.
Optisch/fotoelektronische Rauchmelder reagieren auf sichtbaren Rauch und nehmen durch integrierte Hitzemelder das Überschreiten einer kritischen Temperatur in Innenräumen war. Der Melder löst einen Feueralarm an der Alarmzentrale aus, wenn die Rauchkonzentration steigt oder die Temperatur den festgesetzten Schwellenwert überschreitet. Zeitgleich ertönt die integrierte Sirene und warnt die Personen in der Liegenschaft.
Empfängt die Zentrale ein Alarmsignal, aktiviert sie die Alarmgeber. Alarmgeber sind Sirenen im Innen- oder Aussenbereich oder Telefonwählgeräte. Diese machen die Bewohner aufmerksam, verscheuchen Einbrecher und alarmieren aussenstehende Stellen (z.B. Nachbarn, eigene Natelnummern oder Meldezentrale).
Je nach System sind die Sensoren einzeln an der Zentrale angemeldet und können in verschiedenen Bereichen zusammengefasst werden. Dies ermöglicht Teilscharfschaltungen in denen Teile der Sicherung scharf sind und andere unscharf.
Generell empfiehlt es sich für jeden Sensor eine sofortige Alarmauslösung zu programmieren. Wenn der Anwender aber selbst den Eingangsbereich betreten muss um das System unscharf zu stellen, so können die Betreffenden Sensoren mit einer Eingangsverzögerung versehen werden. Diese lösen einen verzögerten Alarm aus, welcher mit einem Warnhinweis in Form von Piptönen vorwarnt. Umgekehrt erfolgt die Scharfschaltung erst nach einer Ausgangsverzögerung.